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Stadtkirche Bad Schmiedeberg

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Unsere Kirche wurde im Jahr 1454 geweiht. Dies belegt der Schlussstein über dem südlichen Eingangsportal. Vor dem Jahr 1429 stand an dieser Stelle eine romanische Wehrkirche. Die ältesten Mauerteile unter dem jetzigen Kirchturm und das an diesen angelehnte runde Türmchen erinnern noch das damalige Gotteshaus, welches aber 1429 während der Hussitenkriege zerstört wurde.


Teilweise auf den Fundamenten und Mauerresten dieser Vorgängerkirche wurde anschließend eine wesentlich größere spätgotische dreischiffige Hallenkirche errichtet. Im Mittelalter war Schmiedeberg Sitz eines Erzpriesters und kirchlicher Mittelpunkt für sieben Gemeinden. Darunter befanden sich Reinharz, Globig und Pretzsch.


1519 trat der erste Pfarrer der Reformation, Nicasius Heinack, auf die Kanzel und teilte anschließend zum Abendmahl Brot und Wein aus. 1528 predigte Martin Luther während seiner Kirchen- und Schulvisitation in unserer Kirche. In einer alten Schrift heißt es dazu: „Luther traf 1528 an Ort und Stelle für Stadt und Gemeinde segensreiche Anordnungen“.


Ein Stich Matthias Merians aus dem 17. Jhd. zeigt die Kirche mit vier Türmen. Der große Westturm mit rd. 60 m Höhe ist erhalten geblieben. Die zwei Seitentürme im Nord- und Südosten sowie der Dachreiter wurden nach der Zerstörung 1637 nicht wieder aufgebaut. Im 30-jährigen Krieg brannten schwedische Truppen 1637 Stadt und Kirche nieder. 1640 stürzte das Gewölbe als Folge des Brandes ein.

 

Zum Kriegsende 1648 war die Kirche völlig zerstört. Aber bereits 1650 fand der erste Gottesdienst in der teilweise rekonstruierten Kirche statt. Der Besucher sah direkt in das mit Ziegeln zugehängte Dach, eine Decke war noch nicht vorhanden. In der Zeit von 1650 - 1681 wurde der Innenraum in Barockstil neu gestaltet. An die Stelle des Gewölbes trat eine mit biblischen Motiven bemalte und mit Stuckornamenten verzierte Flachdecke.


1667 wurde ein Orgelpositiv angeschafft, 1673 der Taufstein, 1676 die Kanzel und 1680 der Altar. Der Epitaph für den langjährigen Ortspfarrer Daniel Ziegra  im südlichen Altarraum entstand 1725. 1731 kamen dann die Ratsherrenloge (mit den Wappen des Herzogtums Sachsen [Raute], Kursachsens [gekreuzte Schwerter] und der Stadt Schmiedeberg)  sowie die Emporen dazu.


1806 wurde der Kirchturm durch dreimaligen Blitzschlag in Brand gesetzt. 1853 wurde eine Schleifladenorgel der Firma Geißler aus Eilenburg ein- und 1930 zur pneumatischen Orgel umgebaut. 1992-97 erfolgte eine umfassende Restaurierung mit einem Rückbau zur mechanischen Orgel durch die Firma Voigt, Bad Liebenwerda.  Sie besitzt bei zwei Manualen und Pedal 27 Register mit rd. 1.700 Pfeifen.


Im Februar 1904 kam es mitten in den Vorbereitungen zur 450-Jahrfeier zu einem erneuten fürchterlichen Turmbrand. Dieser entstand in der Türmerwohnung. Nicht nur Turm und Glocken, sondern durch die Löscharbeiten wurden auch große Teile der barocken Ausmalung zerstört. Deshalb wurde 1904/05 die Kirche nach Plänen des kaiserlichen Hofarchitekten A. Oetken aus Berlin im Neoklassizismus neu gestaltet. Hinzu kamen als Stiftungen u.a. das Weihnachts- und das Osterfenster rechts und links des Altars.


Im Zusammenhang mit den damaligen Arbeiten wurden in der Südvorhalle Fresken freigelegt und restauriert. Sie stammen vermutlich aus den Jahren nach 1454. Sie zeichnen sich durch große Vollständigkeit aus, sind allerdings durch Feuchtigkeit und Temperaturspannungen in ihrem Bestand gefährdet. Derzeit sucht die Gemeinde nach Finanzquellen für die dringend notwendigen Sicherungsmaßnahmen.


Nach dem ersten Weltkrieg wurde zum Gedächtnis der Gefallenen im Untergeschoss des Turmes eine Kapelle im expressionistischen Stil eingerichtet. Ein aufgearbeitetes gotisches Kruzifix mahnt zum Gedenken, inzwischen auch der Opfer des 2. Weltkriegs. Heute dient die Kapelle als „Raum der Stille“ für die Besucher unserer Kirche bzw. für Andachten beim „Ökumenischen Kreuzweg der Jugend“ und der Friedensdekade.


Große finanzielle und materielle Schwierigkeiten setzten der klein gewordenen Kirchengemeinde nach 1945 zu. Trotzdem wurden 1955 die beiden im 2. Weltkrieg eingeschmolzenen Glocken von 1904 durch neue ersetzt, wurde 1972 das Dach neu gedeckt und 1986 die vier großen Fenster im Kirchenschiff in Blei gefasst. Damit war das Notwendigste getan, um das Bauwerk in seinem Bestand zu sichern.


Seit 1992 wird die Kirche nun umfassend saniert und restauriert. Über eine Million Euro mussten allein zur Rettung des Dachstuhls und zur Beseitigung der Holzschäden aufgebracht werden. Weiterhin wurde das Mauerwerk gesichert. In Absprache mit dem Denkmalschutz wurde die geschlossene neoklassizistische Farbfassung von 1905 wieder hergestellt und 2006 der Altar restauriert.


Die ev. Kirchengemeinde mit ihren 900 Gemeindegliedern feiert gern gemeinsam mit den Gästen der Stadt in dieser Kirche regelmäßig Gottesdienste, erfreut sich an Orgelvespern und Konzerten, nutzt sie für Ausstellungen und als Ort der Besinnung und Ruhe.


In einer alten Schrift heißt es: „Zahlreiche Geschlechter haben geschafft und geopfert, um dieses ehrwürdige Heiligtum zu errichten und zu erhalten. Mögen weiterhin Kräfte innerer Erneuerung von dieser Stätte ausgehen." Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, nutzen Sie den Opferstock am Ausgang oder spenden Sie über diese Bankverbindung: Ev. Kirchengemeinde Bad Schmiedeberg Kreissparkasse  Wittenberg (BLZ 80550101)
Konto 50164

Stand Sommer 2013


Aktuelle Meldungen

Theater an der Kirche: "Acht Frauen" von Robert Thomas

(31.07.2017)

Die Absolventinnen der Ausbildung Theaterpädagogik gehen mit der Kriminalkomödie „Acht Frauen“ von Robert Thomas im Sommer auf Tournee durch Thüringen und Sachsen-Anhalt.
In dem herrlich bonbonfarbenen, heiter-furiosen Stück geht es um Mord an einem Hausherren, um acht Frauen, die alle als Mörderinnen in Frage kommen und jede hinter ihrer Maske ein Motiv in sich trägt. Durchgeschnittene Telefonkabel, vertauschte Schlüssel, stille Hunde und versperrte Türen erschweren die Lösung des Mordfalls. Aber Ende wird klar, dass jede das Recht hat, sich immer wieder neu zu erfinden und dabei frei auf alles zurückgreifen kann - auch auf die Bilder und Wünsche, die nur in einem selbst wohnen.

Die Inszenierung des Regisseurs Stephan Mahn fokussiert den Aspekt der (Selbst-)Liebe, welche es ermöglicht das eigene Ich als Entwurf, als etwas Gestaltbares wahrzunehmen.

Zum wiederholten Male sind die Absolventinnen in Bad Schmiedeberg zu Gast und freuen sich – ebenso wie wir – auf diesen Auftritt in der besonderen Atmosphäre unserer Gemeinde.

Konzert anlässlich des 500. Reformationsjubiläums mit „TreCantus“

(27.07.2017)

Zu Gast sind Jana Karin Adam (Laute, Gesang u.a.) und Franns von Promnitzau (Orgel, Portativ) als das Ensemble „TreCantus“ aus Potsdam.
Neben festlichen Orgelsolowerken von Georg Philipp Telemann und Michael Praetorius, erklingen vor allem vertonte Luthertexte von Matteus LeMaistre (1505-1577), Michael Praetorius (1571-1621) und Johann Walter (1496-1570).

Die Werke der Renaissance werden mit einem Portativ musiziert. Dies ist eine seltene Gelegenheit, den Vorläufer der heutigen Orgel einmal genauer kennenzulernen!

Eine Veranstaltung im Rahmen des 8. Musikfestes der Dübener Heide.

 

 

 

,,Blechbläsergruppe Sachsen“

(05.03.2017)

Das diesjährige Programm der Gruppe enthält Werke aus fünf Jahrhunderten, u.a. von Haßler, Mendelssohn-Bartholdy, Mussorgski u.a.. Der Eintritt ist frei; um eine Kollekte wird gebeten.

Ausstellung „Alleen - die grünen Bänder Deutschlands“

(31.07.2016)

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 1. Juni 2016, 19.30 Uhr durch Frau Katharina Brückmann, Referentin Baum- und Alleenschutz des BUND, Landesverband  Mecklen­burg-Vorpommern, mit einem Vortrag „Die Geschichte der Alleen, ihre Gefährdungen und ihr Platz in der heutigen Zeit“ und einem Kurzfilm „Geheimes Leben in den Bäumen“, der während eines Projektes mit polnischen Umweltschützern gedreht wurde.

Die Alleen-Wanderausstellung  war schon in vielen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns zu sehen. „Diesmal folgten wir einer Einladung des ev. Pfarrers in Bad Schmiedeberg, Herrn Christoph Krause und freuen uns ganz besonders, dass wir erstmals auch außerhalb unseres Bundeslandes, nämlich in Sachsen-Anhalt, mit der Ausstellung zu Gast sein können.  Zwei Monate soll die Ausstellung hier zu sehen sein und mit der heutigen feierlichen Eröffnung die Aufmerksamkeit auf die Gefährdung unserer Alleen aber auch auf deren Schönheit lenken und so noch mehr Liebhaber  für die 'Grünen Tunnel' gewinnen,“ sagt Katharina Brückmann, Leiterin des Alleenprojektes. „Der BUND dankt Herrn Christoph Krause für die freundliche Unterstützung bei der Vorbereitung dieses ‚Alleentages’ in Bad Schmiedeberg.“

Mit etwa 23.000 km  Alleen an Hauptverkehrsstraßen haben die neuen Bundesländer einen ganz besonders wertvollen Natur- und Kulturschatz in die Bundesrepublik eingebracht, den es unbedingt zu bewahren gilt. Doch seit der Wiedervereinigung ist das (Über)Leben der Alleebäume um ein Vielfaches schwerer geworden. Eine enorm angestiegene Motorisierung vor allem des Lkw-Verkehrs war Ursache für einen rasant zunehmenden Ausbau der Straßen, mit Straßenverbreiterung, Kurvenbegradigung, Anlegen von Linksabbiegerspuren. 1990 galten etwa 50 Prozent der Fern- und 60 Prozent der Bezirksstraßen nach den Normen des Bundesverkehrsministers als zu schmal. Dazu kam der jetzt notwendige Schnitt des Lichtraumprofils. Starke Äste wurden abgesägt, bald hatte jeder Straßenbaum riesige Wunden, Eintrittspforten für Pilze und Bakterien. Das Verlegen von zahllosen Kabeln und Leitungen im Wurzel­bereich führte zu nicht wieder gut zu machenden Schädigungen in diesem Bereich der Bäume. Ein Baum als lebender Organismus kann einige Schäden verkraften, das Auftausalz im Winter hat vielen Bäumen auch diese Chance genommen. Dadurch entstanden große Lücken in unseren Alleen, einige sind ganz verschwunden.

Jeder kann helfen. Für das Fortbestehen unserer Alleenlandschaft und die Pflanzung neuer Bäume sind wir auf Spenden angewiesen.
Mehr Informationen bekommen Sie unter www.bund-mecklenburg-vorpommern.de
Thema: Alleenschutz
Rückfragen unter: Katharina Brückmann, Leiterin Alleenprojekt BUND M-V,
0385-5213390 oder 0172 3848542

 

VIRTUOSES ORGELKONZERT mit Prof. Matthias Eisenberg

(23.07.2016)

Matthias Eisenberg stammt aus einem traditionsreichen, musikalischen Umfeld: 1956 wurde er in Dresden geboren. Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht und nach den ersten Versuchen an der Orgel war er schon ab dem neunten Lebensjahr Organist in seiner sächsischen Heimatstadt und an verschiedenen umliegenden Kirchengemeinden sowie dann fünf Jahre lang Mitglied des Dresdner Kreuzchores

Er studierte in Leipzig an der Hochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" bei Wolfgang Schetelich. Eisenberg war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden, jederzeit abrufbereiten Repertoires hatte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität erspielt. Zudem gilt er als Meister der freien Improvisation. Bei zahlreichen Orgelneubauten und -renovierungen wird er als Orgelspezialist hinzugezogen.

1980 wurde er als Gewandhausorganist zu Leipzig verpflichtet, wo er gleichzeitig Cembalist des Leipziger Bachorchesters war.
1986 erfolgte die Übersiedlung in den Westen. Nach kirchenmusikalischer Tätigkeit in Frankfurt am Main und Hannover konzertierte er als Organist und Cembalist und spielte zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen ein. Konzertreisen führen ihn in viele europäische Länder, außerdem in die USA, nach Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost.

Von 1992 bis 2004 war Eisenberg Kirchenmusiker an St. Severin in Keitum / Sylt. Von dort aus setzte er seine Konzerttätigkeit auf dem Festland unvermindert fort. Zu einem geradezu triumphalen Erfolg wurde im Januar 2001 sein erster Auftritt nach 15 Jahren im Leipziger Gewandhaus: In dem seit Wochen ausverkauften Haus erklatschte sich das Publikum mit stehenden Ovationen eine Zugaben-Serie von mehr als einer Stunde.

Im Jahre 2003 wurde Matthias Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt.

Seit November 2004 ist er Kantor und Organist an der Luther-, Moritz- und Johanniskirche in Zwickau.

Eric Beisswenger und die Liedertour

(02.07.2016)

Eric Beisswenger und die Liedertour Leipzig                                                  

Foto zur Meldung: Eric Beisswenger und die Liedertour
Foto: Eric Beisswenger

Orgelvesper in Bad Schmiedeberg

(09.06.2016)

Kantor Glüer stellte sie unter die Überschrift „Toccaten aus 4 Jahrhunderten“ Das kontrastreiche Programm setzt sich zum einen aus Toccaten aus dem 16., 17. 18. und 19. Jahrhundert und zum anderen aus Choralbearbeitungen meditativen Charakters aus dem gleichen Zeitraum zusammen. Fällt der Begriff Toccata, denkt fast jeder automatisch an das berühmte Stück von Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge d-Moll, das auch tatsächlich im Programm mit enthalten ist. Eine Toccata stellt ein Musikstück mit meist kraftvoll zupackendem Charakter unter Hinzuziehung von virtuos improvisatorischen Elementen dar. Der Zuhörer kann erleben, wie Komponisten unterschiedlicher Stilepochen mit dieser Gattung umgehen und dabei  trotz aller Unterschiede auch einige Parallelen entdecken.

Mitch Walking Elk und Wade Fernandez, USA

(08.06.2016)

Die Indianische Musiker singen Protestsongs und Balladen
Zum dritten Mal sind Mitch Walking Elk und Wade Fernandez, zwei Indianer aus den USA, am 8. Juni ab 19.30 Uhr beim Hofkonzert am evangelischen Pfarrhaus in Bad Schmiedeberg zu erleben. Es erklingen Country-Balladen und sozialkritische Rocksongs, Protestlieder gegen den Völkermord an den Indianern und Blues. Die mehrfachen Festival-Preisträger treten dabei mit Gitarren, Flöten und Trommel auf. Mitch Walking Elk konnte bei der Leipziger Buchmesse 2012 seine in Deutschland erschienene Autobiografie vorstellen. Sie beschreibt den Weg des Cheyenne-Arapahoe, dem seine indianische Identität auf Internatsschulen genommen werden sollte, der trank, Drogen nahm, im Gefängnis landete und dem die Musik half, zu den traditionellen Werten der Ureinwohner zurückzufinden. Der Menominee Wade Fernandez setzt sich ebenfalls für sein Volk ein, weil dessen Sprache nur noch sieben Menschen beherrschen.
Bei freiem Eintritt wird am Ausgang um eine angemessene Kollekte im Goldhelm zu Deckung der Unkosten gebeten.

Foto zur Meldung: Mitch Walking Elk und Wade Fernandez, USA
Foto: Mitch Walking Elk und Wade Fernandez, USA

GutSinger: Männerquartett und Orgel

(29.05.2016)

In dem Konzert der Männergesangsgruppe aus Halle sind Volksweisen und geistliche Musik für Männerstimmen und Orgel aus 4 Jahrhunderten zu hören.

 

Johannes Kirchberg "Wie früher, nur besser"

(20.05.2016)

Wie früher, nur besser“

In seinem neuen Programm ist Johannes Kirchberg ganz der Alte. Aber schwer in Mode. Äußerlich mit gut sichtbaren "Gebraucht-aber-geliebt-Spuren", doch innerlich topp und auf dem neusten Stand.
Wie eine nagelneue Jeans, die erst durch ihren angesagt abgerissenen Vintage-Style ein Schweinegeld wert ist. Oder das Digitalradio, das im hölzernen Retro-Design daher kommt: Goebbels Schnauze jetzt mit USB. Oder aber das klavierlackpolierte Nostalgie-Telefon, unter dessen Wählscheibe das Display versteckt liegt, und das natürlich voll netzwerkfähig ist. Oder wie das neueste Küchenmöbel im Shabby-Chic.
So ist auch der neue Kirchberg. Außen betonen graumelierte Haare seinen Antik-Stil, der neue Anzug ist Retro-Retro, und die Lachfalten markieren den modernen Used-Look - so wie seine blauen Flecken unterm weißen Hemd: Gebraucht, weil geliebt. Spuren, die sich sehen lassen können.
Innen aber läuft Johannes auf der neuesten Version: Kirchberg 2.0.1.5 - seine neuen Lieder zielen fröhlich in die Mitte des Lebens und treffen dort alte Bekannte. Recycelte Songs sind voll ausgereift - und die Texte stürzen sich weiter lustvoll von einer Lebenskrise in die nächste. Kirchbergs neue Melodien sind spätestens beim zweiten Hören so, als kennt man sie schon lange: Echte Hits eben. Zum Mitlachen. Mitsingen. Mitmachen. Getreu dem Motto: Traurig sein können wir auch noch morgen. Dabei beweist er wie immer Charme, augenzwinkernde Weisheit und den typisch-hintergründigen Witz.

Wie früher. Nur besser.

Orgelvesper mit Florian Matschull

(12.05.2016)

Orgelvesper mit Florian Matschull, Bitterfeld                                                                                     

“Turmfest” an der Stadtkirche

(23.04.2016)

Von Juni bis November war der weithin sichtbare Turm der evangelischen Stadtkirche mit einem gewaltigen vierseitigen Gerüst versehen. Hinter den Schutzplanen waren in diesen sechs Monaten zahlreiche Gewerke am Werke, um das 64 m hohe Bauwerk instand zu setzen. Nachdem der schadhafte Putz abgeschlagen war, wurde das sehr unterschiedliche Mauerwerk gesäubert und ausgebessert. Dabei wurden zahlreiche Risse aufwendig geschlossen und zerstörte Steine ausgewechselt. Vor allem der die senkrechte Fuge zwischen dem Turmmassiv und der sogenannten Ogkelschen Kapelle bereitete große Sorgen. Gleichzeitig waren die Steinmetze an den Fenster­gewänden aus Sandstein beschäftigt, die nach Rücksprache mit der Denkmalpflege nicht nur ausgebessert, sondern auch farblich aufgehellt wurden. Schadhafte Scheiben wurden ausgewechselt. Dachdecker und Dachklempner erneuerten auch den Umgang in 46 Meter Höhe, der nun wieder zugänglich ist. Am Ende wurde alles mit einem vierfachen (!) denkmalgerechten Spezialputz verputzt, bevor die neue Blitzschutzanlage angebracht wurde.
Das alles hat fast 300.000,00 Euro gekostet, wobei der überwiegende Anteil auch kirchlichen Rücklagen und durch die Lotto-Toto-GmbH Sachsen-Anhalt getragen wurde. Aber auch die auch überregional vielbeachtete Turmpaten-Aktion war mit mehr als 50.000,00 Euro höchst erfolgreich!
Nun will die Kirchgemeinde allen herzlich DANKE sagen, die sich als planende und ausführende Firmen beteiligt haben, Fördermittel zur Verfügung gestellt oder als Paten gespendet haben. Dazu gibt es um
 

14.00 Uhr Festgottesdienst in der Stadtkirche
mit den Turmbläsern aus Kemberg, einem weiteren musikalischen Ensemble und dem Kirchenchor Bad Schmiedeberg-Pretzsch.
 

16.00 Uhr Kaffeetafel unter den Platanen auf dem Kirchvorplatz
mit musikalischer Begleitung.
 
19.30 Uhr HOFKONZERT mit LAYLINES
aus Halle/S

LAYLINES kommt zum ersten Mal nach Bad Schmiedeberg und werden den Abschluss des Turmfestes bilden, mit dem die evangelische Kirchengemeinde ihren 2015 frisch instand gesetzten Kirchturm feiert.
Die vier Musiker um Siegfried von der Heide aus Halle, die trotz des wohl nicht mehr zu erwartenden "Durchbruchs" immer noch Musik machen, sind zusammen über 200 Jahre alt und seit 120 Jahren auf Bühnen - das ist doch mal eine Bilanz.

Über sich selbst sagen sie: „Wir spielen nur noch Songs, die wir wirklich mögen und außerdem wie wir es wollen. Wer will sich denn schon langweilen auf der Bühne, weil er seit 10 Jahren denselben Coversong spielt? Unser Spaß ist der Spaß des Publikums. Schöne Songs wird es immer geben, sogar ganz neue...  Das stilistische Reinheitsgebot halten wir nicht ein, dazu haben wir zuviel Rhythmus im Blut - und zuviel Lust auf Abwechslung: Soul, Blues, Ska, Funk. Reggae, Jazz, Folk, Rock...“.

Orgelvesper zum Gründonnerstag

(24.03.2016)

Kantor O.-B. Glüer an der Geißler-Voigt-Orgel (1854/1997) mit einem für diesen besonderen Tag ausgewählten Programm von Orgelkompositionen aus unterschiedlichen Jahrhunderten.

Foto zur Meldung: Orgelvesper zum Gründonnerstag
Foto: Orgelvesper zum Gründonnerstag

Musikalische Orgel- und Kirchenführung

(14.01.2016)

Aus Temperatur- und Lichtgründen dient die Januar-Orgel­vesper dazu, unseren Gästen die Geißler-Voigt-Orgel (1853; restauriert 1997 durch die Mitteldeutsche Orgelbau A. Voigt, Bad Liebenwerda) einmal im Detail vorzustellen. Dies übernimmt Kantor Glüer. Natürlich erklingt dabei auch aus­gewählte Musik. Zum Aufwärmen gibt’s Plätzchen, Tee und Glühwein!

Adventskonzert mit der „LYRA“

(06.12.2015)

Zu einem Adventskonzert lädt der Gesangverein Lyra in die Stadtkirche St. Nikolai Bad Schmiedeberg für Sonnabend, den 6. Dezember 2015, um 19 Uhr ein. Die musikalische Leitung des traditionsreichen Gesangvereins liegt seit einigen Monaten in den erfolgreichen Händen von Thomas Stadler, Student der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Das Programm enthält Ausschnitte aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Solostücke aus dem „Messias“ von G.F. Händel, Chorlieder zur Weihnachtszeit sowie eine Pastoralmesse für Soli, Chor und Orgel von Thomas Stadler. Solisten und Instrumentalisten aus Leipzig unterstützen das Vorhaben, Thomas Stadler wird auch an der Orgel spielen.  
Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte zur Deckung der Unkosten gebeten.

Wanderausstellung „Cranach-Bilder in den Kirchen der EKM"

(30.11.2015)

„Reformation – Bild und Bibel“: so der Titel des Themenjahres 2015 der Reformations­dekade und Anlass für die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM), die Tafelbilder der Malerwerkstatt Cranach in ihren Kirchen zu restaurieren und zu reinigen, sie wissen­schaftlich zu untersuchen und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Lucas Cranach der Ältere (um 1472-1553) und sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere (1515-1586) haben seinerzeit in Wittenberg eine florierende Malerwerkstatt betrieben. Angeschlos­sen waren eine Apotheke, ein Weinhandel und eine Druckerei. Sie zählten zu den wohl­habendsten und einflussreichsten Familien der Stadt. Cranach gilt als produktivster und „schnellster“ Maler seiner Zeit. Mit seine Söhnen, Gesellen und Helfern hat er unzählige Aufträge erledigt. Die Arbeit der Cranachwerkstatt mit ihren Altarbildern und den in Serie produzierten Porträts prägt bis heute unser Bild von Luther und der Reformation.

Die Besucher der Wanderausstellung sind eingeladen, sich auf den Weg zu machen, um die Tafelbilder - hervorragende Reproduktionen auf „roll ups“ - der Malerwerkstatt Cranach in ausgewählten mitteldeutschen Kirchen zu entdecken, darunter auch solche aus der Region wie Kemberg, Dabrun und natürlich Wittenberg.

Cranach war ein malender Prediger. Deshalb sind die 11 Ausschnitte mit Bibelworten kon­frontiert und kurzen Erläuterungen versehen. Sie sollen erleichtern, die Bildsprache seiner Werke zu verstehen, biblische Bezüge herzustellen und mit den verwendeten Symbolen vertraut machen. Insofern ist die Exposition durchaus für Schulklassen, Konfirmandenkurse oder Jugendgruppen geeignet.

Gemeindeabend am 25.11., 19 Uhr, im Gemeindehaus
Erfreulicherweise ist es Pfarrer Krause gelungen, Herrn Dr. Stefan Rhein von der Stiftung Luthergedenkstätten Sachsen-Anhalt, zu einem Gemeindeabend in die Kurstadt zu holen. Der Direktor des Stiftung hat gerade die Landesausstellung „Lucas Cranach der Jüngere – die Entdeckung eines Meisters“ kuratiert und ist zudem ist ausgewiesener Kenner der Reformationsgeschichte. In seiner anregenden Vortragsweise wird er auf die Zusammen­hänge von Bild und Bibel, Wort und Werk, Cranach und Luther eingehen. Geplant ist dieser Abend für Mittwoch, 25. November 2015, 19 Uhr im Gemeindehaus Bad Schmiedeberg, Kirchstr. 5.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung in der ev. Stadtkirche Bad Schmiedeberg ist zu den verlässlichen Öffnungs­zeiten zu besichtigen; im Oktober dienstags und donnerstags bis sonntags von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr, im November dann dienstags und donnerstags bis sonntags von 14 bis 16 Uhr. Es können aber telefonisch (034925-70282 und -70370) Gruppen angemeldet bzw. andere Zeiten verabredet werden.

Konzert mit Robert Williams und Ron Randolf

(20.11.2015)

US-Singer/Songwriter Bob Williams:
Ägypten – Deutschland – USA

Robert Williams, geboren und aufgewachsen in Oklahoma, kam 1969 im Alter von 19 Jahren nach West-Berlin, wo er sich schnell von der aufblühenden Musikszene gefangen genommen sah. Mitte der 70er Jahre, zurück in den Staaten, arbeitete Williams mit Richie Hayward von Little Feat und George Marinelli (u.a. Gitarrist von Bruce Hornsby) zusammen. Er spielte u.a. im Vorprogramm von Leo Kottke, Joan Armatrading und
Kinky Freedman and the Texas Jewboys. Im November kommt der wohl politischste Singer/Songwriter der ehemaligen „Hagelberger“ Musikerkommune in Berlin-Kreuzberg auf eine dreiwöchige Akustiktournee nach Deutschland – begleitet von seinem kongenialen musikalischen Partner und „The Band of Brothers“-Kollegen Ron Randolf.
Der vielseitige Vollblutmusiker packt nicht nur seine ganze musikalische Lebenserfahrung hörbar abgeklärt und gelassen in zeitlose Songs. Bobs lyrische Kunst, seine Begeisterung für das Leben in einer sich komplex verändernden Welt, wird von oft auf bizarre Weise dargestellten Charakteren transportiert. Jedes Stück zwischen amerikanischer Songwritertradition, Americana, American Folk, Blues, Contemporary Country, Funk und Popsong und der für ihn typisch-ungewöhnlichen Harmonik wird zu einer kreativen Entdeckungsreise, bei der der Professor für Sprachwissenschaften an der Amerikanischen Universität in Kairo und Dozent am Leipziger Max-Planck-Institut hoffentlich noch lange nicht ankommen wird…

Eintritt frei - Kollekte im Goldhelm

Foto zur Meldung: Konzert mit  Robert Williams und Ron Randolf
Foto: Robert Williams

Ökumenischen FriedensDekade 2015

(18.11.2015)

So., 8.11.2015, 9.30 Uhr, Stadtkirche Bad Schmiedeberg
Eröffnungsgottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2015
Unter das Motto ‚GRENZERFAHRUNG‘ stellt die Ökumenische FriedensDekade in diesem Jahr die Erfahrung von immer mehr Menschen, die angesichts von Krieg und Gewalt zur Flucht gezwungen sind, in den Mittelpunkt von Gottesdiensten, Friedens­gebeten und Informations­veranstaltungen. Das Motto reflektiert die unmittelbaren Grenzerfahrungen, die Flüchtlinge aus Kriegsregionen an den europäischen Außengrenzen machen müssen.
Dabei ist es dringend erforderlich, die Frage nach den strukturellen Ursachen von Flucht, von Ausländerfeindlichkeit und zunehmender Gewalt zu stellen. Die steigenden Ausgaben im Rüstungsbereich und die zunehmenden Waffenlieferungen in Krisen­regionen, wie sie von der Ökumenischen FriedensDekade kritisiert werden, beunruhi­gen viele Menschen.

Die zwei zentralen Bibelstellen, an denen sich das Jahresmotto GRENZERFAHRUNG der Ökumenischen FriedensDekade orientiert (das Gebet des Jona um Rettung und die Erzählung vom barmherzigen Samariter, der sich um seinen geschundenen Mit­men­schen kümmert), bieten einen hervorragenden Impuls, sich dem Thema anzunähern.

Dazu stehen auch in diesem Jahr in Bad Schmiedeberg verschiedene Angebote in Form von Gottesdiensten und Gebeten, gutem Kino und toller Musik, für Kinder und Erwachsene – auch über Gemeindegrenzen hinweg ! - bereit.

In Bad Schmiedebergs Stadtkirche wird die Dekade traditionell mit einem besonders gestalteten „Bittgottesdienst für den Frieden in der Welt“ eröffnet.

Begleitet wird die Dekade von vielfältigen Veranstaltungen, u.a. auch in Bad Düben.
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Montag, 9.11.2015, 19.30 Uhr, Stadtkirche Bad Düben (!)
literarisch-musikalischer Abend  
mit dem Schriftsteller Christoph Hein und dem Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel.
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Mittwoch, 11.11.2015, 17 Uhr, von der katholischen zur evangelischen Kirche
Martinstag mit Laternenumzug
Nach alter Tradition treffen sich die Kinder der Kurstadt und der umliegenden Dörfer am Martinstag zum gemeinsamen Laternenmarsch durch die Straßen der Stadt, um wie St. Martin Licht in die Dunkelheit, Wärme in die Herzen und Frieden in die Welt zu bringen. Die Konfirmandengruppe hat eine Heiligenlegende einstudiert, die Bläser der Musikschule werden musikalisch begleiten und ein stolzer Reiter den Zug anführen. Traditionelle Martinshörnchen laden zum Teilen ein.
Beginn 17 Uhr an der katholischen Pfarrkirche, Lindenstr. 8, Ende gegen 18.30 Uhr an der evangelischen Stadtkirche.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade 2015.                                    

Spenden unterstützen die Aktion „Brot für die Welt“.
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Donnerstag, 12.11.2013, 19.00 Uhr, Stadtkirche Bad Schmiedeberg
ORGELVESPER mit Kantor O.-B. Glüer
Zum Thema der FriedensDekade hat sich der Bad Schmiedeberger Kirchenmusiker Musikstücke unterschiedlicher Komponisten und Jahrhunderte ausgewählt. Die prächtige Akustik der dreischiffigen gotischen Hallenkirche und die romantische Geißler-Voigt-Orgel (1853/1997) werden zum wiederholtem Male die Musikinteressierten und Friedensengagierten überraschen und begeistern!
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade 2015.

Eintritt frei - Kollekte erbeten.
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Freitag, 13.11.2015, 19.30 Uhr, Gemeindehaus Bad Schmiedeberg, Kirchstr. 5
KIRCHENKINO „Das Salz der Erde“ (England, Frankreich, Italien 2014, 110 Min.):
Meisterlicher Dokumentarfilm: Wim Wenders zeichnet das Porträt des großen, brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado, dessen Bilder aus der Sahel-Zone oder Ruanda die Welt erschüttert haben. Wenders nähert sich dem Bewunderten behutsam über dessen Werke an. Er zeigt einen verantwortungsbewussten, integren Künstler, der an dem gesehenen Grauen fast zerbrochen wäre.
Die schwarz-weißen Fotos Salgados mit ihrer geradezu biblischen Kraft erhalten auf der großen Leinwand eine neue Dimension, sie wirken wuchtig und unmittelbar auf uns – wie gewaltige Fresken.
Intensives Porträt des und Hommage an den Meister der Sozialfotografie Sebastião Salgado aus der Sicht seines Sohnes Juliano und der seines Bewunderers Wim Wenders. Oscar-nominiert 2014!
Im Rahmen der „Ökumenischen Friedensdekade 2015“
Eintritt frei – Kollekte erbeten
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Dienstag, 17.11.2015, 19.30 Uhr, Bad Düben (!):
Bibel-Gesprächsabend mit Dr. G. Begrich
Erneut zu Gast zur FriedensDekade: der Erfurter Alttestamentler Gerhard Begrich, der mit seiner un­nach­ahmlichen  Art uns die Bibel mit ihren Geschichten nahe bringt.           
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Mi., 18.11.2015, 19 Uhr, katholische Kirche Bad Schmiedeberg      
Abschlussgottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2015
Am Buß- und Bettag findet nun auch schon traditionell die "Ökumenische Dekade für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung" ihren abschließenden Höhepunkt in einem von katholischen und evangelischen Christen vorbereiteten und durchgeführten gemeinsamen Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche. _________________________________________________________________

[FDK2015]

Foto zur Meldung: Ökumenischen FriedensDekade 2015
Foto: FDK2015

Orgelvesper

(08.10.2015)

Vespermusik für Alphorn und Orgel
mit Fred Scheiter, Alphorn, und Dr. Thomas Kunath, Orgel

HOFKONZERT mit Richard de Bastion (UK)

(23.09.2015)

Aus der Pressemitteilung:
1973 kam der britische Singer/Songwriter Richard de Bastion von England nach Berlin. Mit eingängigen Liedern und seinem ungewöhnlichen Linkshänder-Gitarrenstil wurde er in der Folkszene der damals noch geteilten Metropole rasch bekannt. Er komponierte für Peter Maffay, Marianne Rosenberg und steuerte auch zwei Titel auf der Sally Oldfield-LP "Instincts" bei.
Der Musiker arbeitet als Lehrer, Musikpädagoge und Komponist, leitete musikalische Groß­veranstaltungen in der Berliner Jugendkulturarbeit und führte u.a. Berufsbildungs- und Kultur­projekte mit Kooperationspartnern in Großbritannien durch. Als Texter und Komponist hat Richard de Bastion zahlreiche Veröffentlichungen in Unterhaltungsmusik, Film und Theater vorzuweisen und ist erstmalig im Rahmen eines „Extra-Konzerts“ in Bad Schmiedeberg mit seinem aktuellen Solo-Akustik-Programm zu erleben.

Konzert mit Tino Standhaft

(19.09.2015)

Tino Standhaft und sein Partner Jörg Dassler sind Experten bei der Interpretation u.a. der Songs von Neil Young. Deutsche Neil-Young-Coverbands gibt es unzählige. Trennt man die Spreu vom Weizen, bleiben wenige gute übrig. Zu ihnen gehört Tino Standhaft. Seine Musik ist ein Genuss für jeden Neil-Young-Fan und das nicht nur, weil er mit exzellentem Gitarrenspiel verzaubert. So mancher muss zweimal hinhören, so verblüffend nah dran sind seine Songinterpretationen an den Originalen seines Idols.
Tino Standhaft hat ein feines Gespür für die Geschichten und Stimmungen in den Stücken Neil Youngs, er scheint genau zu wissen und zu fühlen, wo ihr Geheimnis liegt.
Tino, seit 6 Jahren Stammgast in der Schmiedeberger Kirchengemeinde, wagt nun ein Experiment:  Bad Schmiedebergs dreischiffige hochgotische Stadtkirche wird in diesem Jahr Bühne für die Aufnahme einer akustischen CD mit Neil Young Songs. Er wird dabei auch die Geißler-Voigt-Orgel (1854/1997) einbeziehen. Diese CD wird “vol. 2″ in der Neil Young Songs Reihe sein. Eine Studio CD (“vol. 1″) und eine Live Disc werden das “Tino Standhaft meets Neil Young” Projekt vervollständigen.

Sommerkonzert der Kirchengemeinde zusammen mit den Kirchenchören Kemberg & Bad Schmiedeberg

(28.06.2015)

Sommerkonzert der Kirchengemeinde zusammen mit den Kirchenchören Kemberg & Bad Schmiedeberg, musikalischem Nachwuchs und Band

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Foto: Kemberg & Bad Schmiedeberg

HOFKONZERT mit Johannes Kirchberg

(18.06.2015)

In seinem neuem Programm ist Johannes Kirchberg ganz der Alte. Aber schwer in Mode. Äußerlich mit gut sichtbaren "Gebraucht-aber-geliebt-Spuren", doch innerlich topp und auf dem neusten Stand.

Wie eine nagelneue Jeans, die erst durch ihren angesagt abgerissenen Vintage-Style ein Schweinegeld wert ist. Oder das Digitalradio, das im hölzernen Retro-Design daher kommt: Goebbels Schnauze jetzt mit USB. Oder aber das klavierlackpolierte Nostalgie-Telefon, unter dessen Wählscheibe das Display versteckt liegt, und das natürlich voll netzwerkfähig ist. Oder wie das neueste Küchenmöbel im Shabby-Chic.

So ist auch der neue Kirchberg. Außen betonen graumelierte Haare seinen Antik-Stil, der neue Anzug ist Retro-Retro, und die Lachfalten markieren den modernen Used-Look - so wie seine blauen Flecken unterm weißen Hemd: Gebraucht, weil geliebt. Spuren, die sich sehen lassen können.

Innen aber läuft Johannes auf der neuesten Version: Kirchberg 2.0.1.5 - seine neuen Lieder zielen fröhlich in die Mitte des Lebens und treffen dort alte Bekannte. Recycelte Songs sind voll ausgereift - und die Texte stürzen sich weiter lustvoll von einer Lebenskrise in die nächste. Kirchbergs neue Melodien sind spätestens beim zweiten Hören so, als kennt man sie schon lange: Echte Hits eben. Zum Mitlachen. Mitsingen. Mitmachen. Getreu dem Motto: Traurig sein können wir auch noch morgen. Dabei beweist er wie immer Charme, augenzwinkernde Weisheit und den typisch-hintergründigen Witz. Wie früher. Nur besser.
Bei freiem Eintritt wird am Ausgang um eine angemessene Kollekte im Goldhelm zu Deckung der Unkosten gebeten.

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Foto: HOFKONZERT mit Johannes Kirchberg

ORGELVESPER

(11.06.2015)

Kantor Otto-Bernhard Glüer an der Geißler-Voigt-Orgel (1854/1997) in der dreischiffigen gotischen Hallenkirche (1454) mit ihrer barocken Ausstattung und neoklassizistischen Ausmalung (August Oetken, 1904/05).

Moderation: Pfarrer Christoph Krause

Foto zur Meldung: ORGELVESPER
Foto: Kantor Otto-Bernhard Glüer

Chor Lyra - Benefizkonzert für Kirchturmstufen-Patenschaft

(10.06.2015)

Der älteste Verein der Stadt Bad Schmiedeberg, der Gesangverein LYRA, will sich an der Aktion der ev. Kirchengemeinde zur Sanierung des Kirchturms beteiligen. Der Chor bewirbst sich um die Patenschaft für die Stufe 178, da sich der Verein 1878 als Männergesangverein gründete.
Seit dieser Zeit besteht eine enge Verbindung zur Kirchengemeinde. Nach dem verheerenden Kirchturmbrand 1904 stiftete der Männergesangverein die Einnahmen eines Konzertes für ein Bildfenster am Aufgang zur Orgelempore, König David mit Harfe darstellend.
Diese Tradition soll nun fortgesetzt werden mit einem Benefizkonzert in der Stadtkirche am 10. Juni um 19.30 Uhr. Die Lyra gestaltet ein Programm aus dem umfangreichen Repertoire an Volksliedern und geistlichen Gesängen. Mitwirken wird auch die Sopranistin Claudiana Rotaru. Thomas Stadler, Student an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy, der seit einigen Jahren den Volkschor leitet, wird an der Geißler-Orgel das Konzert mitgestalten.
Nach dem Konzert wird vor der Kirche zu einem geselligen Beisammensein eingeladen, in dessen Verlauf über den derzeitigen Stand der Baumaßnahme berichtet wird und Informationen zur Turmpatenschaft weiter gegeben werden.
Der Eintritt ist frei; die erbetene Kollekte wird ausschließlich für den Erwerb der Turmpatenschaft verwendet.

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Foto: Chor Lyra - Benefizkonzert für Kirchturmstufen-Patenschaft

„The California Lutheran University Choir“

(25.05.2015)

Am Pfingst­montag, dem 25. Mai, hat die Kirchengemeinde Bad Schmiedeberg  den US-amerikanischen „California Lutheran University Choir“ zu Gast (70 Teilnehmer) und lädt deshalb zu einem ökumenischen Pfingstgottesdienst der katholischen und evangelischen Gemeinden um 10 Uhr in die Stadtkirche ein.

Foto zur Meldung: „The California Lutheran University Choir“
Foto: „The California Lutheran University Choir“

CHORKONZERT mit „VOCES“ aus Uppsala

(15.05.2015)

Weltliche und geistliche skandinavische u.a. Chormusik

 

„Voces“ (lateinisch „wohlklingende Stimmen“) wurde von Bertil Dovelius 1986 gegründet. Der Chor hat ungefähr 30 Mitglieder und singt Chormusik aus der Renaissance bis hin zur Neuzeit. Tourneen haben Voces nach Irland 1998, Lettland 2000, England 2003, Krakau 2007, Tours 2009 und Prag 2012 geführt. Das aktuelle Programm, mit dem der Chor am 16. Mai um 17 Uhr übrigens auch in der Jessener Kirche auftritt, umfasst Lieder u.a. von Karin Boye, Felix Mendelssohn Bartholdy, Gustaf Fröding, Jan Sandström, Duke Ellington und Paul Gerhardt.

Eintritt frei – Kollekte erbeten

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Foto: CHORKONZERT mit „VOCES“ aus Uppsala

Familienzirkus mit dem Circus BOMBASTICO - BARINELLI

(09.05.2015)

Der CIRCUS BOMBASTICO MARINELLI feiert seinen runden Geburtstag: Seit 10 Jahren sind die Artisten aus dem Marienhaus Rüdersorf zusammen mit dem Zirkuspädagogen Bombi Bombastico einmal im Jahr auf großer Tour – und das zum wiederholten Mal auch in Bad Schmiedeberg – z.B. an der Schule, im Seniorenheim und nicht zuletzt natürlich auf dem Pfarrgrundstück in der Kirchstraße.

Und so heißt es wieder: „Hereinspaziert, hereinspaziert“ zur großen Zelt-Jubiläums-Gala-Vorstellung in den Pfarrgarten Bad Schmiedeberg am Samstag, dem 9. Mai, um 16 Uhr. Die hochwillkommenen Besucher zwischen 4 und 104 erwartet neue Sensationen, Attraktionen und jede Menge neue Komplikationen mit Rolando, dem Schnellsten Schnellmaler dem großen Dettini, Meister der Bälle Willibald, dem Regenbogendäncer der allerstärksten Katrin der Welt Bara, der Zirkusprinzessin

einer fliegenden Geburtstagstorte

und, und, und …

Wir freuen uns auf euch!
Der Eintritt ist frei, aber Achtung – der Goldhelm geht um …!

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Foto: Bombi

österliche Orgelvesper

(16.04.2015)

An der Orgel präsentierte sich der Kirchenmusiker Wolfgang Feuerlein aus Oberschleiß­heim, der derzeit als Gast im Kurstädtchen weilt. Er hat eine musikalische Auswahl unter dem Choralvers „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ zusammen­gestellt.  Werke u.a. von Johann Pachelbel, Johann Erasmus Kindermann, Wolfgang Amadeus Mozart und der französischen Komponistin Mal Bonis waren zu hören.

 

 

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Foto: Wolfgang Feuerlein aus Oberschleiß­heim

Hasenscheisse – Akustik-Guitar-Trash-Balladen

(10.04.2015)

Die Kultband aus Berlin/Potsdam geht als Comedy-Folk-Duo
auf 10-tägige Akustiktour

Am Anfang – Mitte der 90er – waren da nur zwei Jungs, die zu den Schrammelakkorden einer Gitarre selbstgebackene witzige Lieder grölten. Aber die heilige Evolution und eine nicht geringe Portion von „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“ jagte das Duo von der Namen gebenden „hasenbeköttelten“ Wiese raus in urbanere Gefilde. Sie streiften sich tapfer die Köttel aus dem Cord und peppten ihre Wald- und Wiesenlieder mit Band und Satzgesang auf – so zu hören auf ihrem dritten, 2012 erschienen Studio-Album „a-Moll“.
Und so verbreitet „Hasenscheisse“ nun schon seit vielen Jahren ihre eigenwillige Mixtur:
Comedy-Folk mit deutschen Texten, meist vorgetragen mit einer großen Portion Berliner Mundart, schlingern sich – mal Bossa, mal Walzer, mal Rockabilly – durch jede Menge kurzweiliger Songs und auch schon mal ins Bildungs-TV von 3sat.
Passend nach Ostern geht es mit „Hasenscheisse“ musikalisch zurück zu den Wurzeln; denn auf dieser Akustiktour spielt die Kultband aus Berlin und Potsdam mit Matthias „Matze“ Mengert (Gesang) und Christian „Chrischi“ Näthe (Gitarre und Gesang) ausnahmsweise mal wieder als Duo.

 

 

[Hasenscheisse]

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Foto: Hasenscheisse – Akustik-Guitar-Trash-Balladen


Veranstaltungen

16.12.​2018
„Adventskonzert im Kerzenschein“
14 Uhr Stadtkirche Pretzsch 16 Uhr Stadtkirche Bad Schmiedeberg Am 16.12., dem 3. Adventssonntag, ... [mehr]
 
 

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