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Kirchenkino

Mittwoch, 23.1.2019, 19.30 Uhr:

„Das schweigende Klassenzimmer“

Deutschland 2018 Laufzeit: 107 Minuten
1956: In West-Berlin sehen die Abiturienten Theo und Kurt dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. Zurück in Stalinstadt, entsteht gemeinsam mit ihren Mitschülern der Plan einer solidarischen Schweigeminute während des Unterrichts für die Opfer des Aufstands gegen die russische Übermacht. Doch die Aktion zieht weitere Kreise als erwartet: Die Schüler geraten in die politischen Mühlen der DDR. Es folgen Verhöre, Verdächtigungen, Drohungen. Mit allen Mitteln versucht die Stasi, die Namen der Rädelsführer zu erpressen. Doch die Schüler halten zusammen und geben den Initiator nicht preis. Eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändert ...                            

Eine wahre Geschichte über Mut, Zusammenhalt und den Kalten Krieg nach dem Buch von Dietrich Garstka.
Eintritt frei – Kollekte erbeten


Mittwoch, 13.2.2019, 19.30 Uhr:

„Das Schwein von Gaza“

Belgien, Deutschland, Frankreich 2011; Laufzeit: 95 Minuten
Der Fischer Jafaar hat es nicht leicht: Statt großer Fische geht ihm bloß Unrat und plötzlich sogar ein Schwein ins Netz, das in der stürmischen letzten Nacht von einem Frachter gefallen war. Nun hat Jafaar ein gewaltiges Problem, denn Schweine gelten in Gaza als unreine Tiere und sind mehr als unerwünscht - darin sind sich die jüdische und die palästinensische Bevölkerung ausnahmsweise einig. Der Unglücksrabe Jafaar versucht alles, um das lästige Schwein schnellstmöglich los zu werden und beginnt dabei einen skurrilen, aber nicht ungefährlichen Handel, der seine klägliche Existenz verbessern wird.
Der französisch-uruguayische Regisseur Sylvain Estibal ist von den Absurditäten der Konfrontation zwischen Israelis und Palästinensern fasziniert. Sein Film kreist um einen kleinen Mann, der im »Freiluftgefängnis« Gaza zwischen die Fronten gerät.
 Eintritt frei – Kollekte erbeten

 

 Mittwoch, 27.2.2019, 19.30 Uhr:

„Bob der Streuner“

Großbritannien 2016 Laufzeit: 103 Minuten
London: James, Straßenmusiker und Ex-Junkie, lebt mehr schlecht als recht von spärlichen finanziellen Mitteln in einer kleinen Sozialwohnung. Eines Tages findet er Bob, einen verwahrlosten Kater, und entschließt sich, ihn bei sich aufzunehmen. Mit der Zeit werden die beiden unzertrennliche Freunde und schaffen es, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. - Nach der Autobiografie von James Bowen.
Prädikat besonders wertvoll, denn „BOB, DER STREUNER ist ein lebensbejahender, unaufgeregt inszenierter und warmherziger Film, der seine positive Botschaft ohne Kitsch und mit viel Liebe vermittelt."
 Eintritt frei – Kollekte erbeten

 

Mittwoch. 13.3.2019, 19.30 Uhr:

„Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger“

USA 2012 Laufzeit: 127 Minuten
Nach einer verhängnisvollen Schiffskatastrophe treibt Pi Patel, Sohn eines indischen Zoodirektors, in einem Rettungsboot mitten auf dem Ozean - zusammen mit dem einzigen anderen Überlebenden, einem furchteinflößenden Bengalischen Tiger. Zwischen den beiden entsteht eine wundersame Beziehung und Pi muss seinen ganzen Einfallsreichtum und Mut aufbringen, um den Tiger zu trainieren und sie beide zu retten.
„’Life of Pi’ ist einer der besten Filme des Kinojahres, zu Tränen rührend und eine optimistische und hoffnungsvolle Überzeugungstat, die dem geneigten Betrachter womöglich tatsächlich den Glauben an Gott schenken kann.“
Eintritt frei – Kollekte erbeten


Mittwoch, 27.3.2019, 19.30 Uhr:
„Die letzte Sau“

Deutschland 2016 Laufzeit: 88 Minuten

Regie: A. Lehmann

Es sind schwarze Tage für den Schweinebauern Huber (Golo Euler). Sein Hof ist pleite. Die kleine Landwirtschaft ist nicht länger gegenüber den Agrarfabriken konkurrenzfähig. Und als schließlich vom Himmel ein Meteorit fällt und Hubers Hof in Schutt und Asche legt, hat Huber nichts mehr - außer einer letzten Sau. Zusammen mit diesem Schwein verlässt Huber die Ruine, welche einmal sein Hof war, und beginnt ein Leben als Heimatloser, als Vagabund und Indianer. Huber findet Gefallen an diesem Leben. Er ist jetzt ein Rebell und begegnet auf seiner Reise Menschen, denen es ähnlich erging wie ihm. Kleine, die von den Großen kaputt gemacht wurden. Für diese Kleinen erhebt sich Huber zum Widerstand und wird zum Symbol für Unruhe und Freiheit.
Aron Lehmann gelingt ein anarchisches Öko-Roadmovie mit einem glänzend aufgelegten Golo Euler als grüner Don Quijote.
Eintritt frei – Kollekte erbeten