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Kirchenkino

Mittwoch, 22.6.2022,19.30 Uhr, Ev. Stadtkirche Bad Schmiedeberg, Kirchplatz 1
KIRCHENKINO „Das schweigende Klassenzimmer“
(Spielfilm, Deutschland 2018, 107 Min., R: Lars Kraume; mit M. Gwisdek u.a.)

Stalinstadt 1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo und Kurt dramatische Bilder vom Ungarn-Aufstand. Ihr Klasse beschließt daraufhin spontan im Unterricht eine Schweigeminute abzuhalten. Doch damit geraten sie in die politischen Mühlen der noch jungen DDR: Der Volksbildungsminister verurteilt sie als Konterrevolutionäre und verlangt die Namen der Rädelsführer. Doch die SchülerInnen halten zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben für immer verändert …
Starkes Plädoyer für Zivilcourage mit überragendem Ensemble!
Im Rahmen der Ausstellung „Von Einheit zu Vielfalt – Bildung und Erziehung in der DDR“
Eintritt frei – Kollekte erbeten


Mittwoch, 8.6.2022, 19.30 Uhr Ev. Stadtkirche Bad Schmiedeberg, Kirchplatz 1
KIRCHENKINO „Karla“

 

(Spielfilm, DEFA 1966/1990, 128 Min., Regie Hermann Zschoche; Buch Ulrich Plenzdorf; mit Jutta Hoffmann, Rolf Hoppe, Inge Keller u.v.a.)

Karla Blum (Jutta Hoffmann) verlässt die Universität mit sehr guten Noten und soll fortan als Lehrerin in einer Kleinstadt der DDR Deutsch- und Geschichtsunterricht geben. Sie versucht den Schülern beizubringen, wie man Dinge infrage stellt und selbstständig nach Lösungen sucht. Anfänglich versteht sie sich noch mit dem Direktor, doch ihre unkonventionelle Art stößt schon bald auf Widerstand. Denn die Schüler haben sich längst dem System angepasst und wissen, wann man lieber den Mund hält. Karla gibt ihre Ideale und Vorstellungen langsam auf und unterrichtet die Schüler, wie man es von ihr erwartet… Wie viele andere Filme aus dem Zeitraum 1965/66, wurde „Karla“ verboten, da er die Meinungsfreiheit jedes Einzelnen propagierte. Die Premiere fand erst kurz nach dem Mauerfall 1990 in Berlin statt.
Im Rahmen der Ausstellung „Von Einheit zu Vielfalt – Bildung und Erziehung in der DDR“

 

Eintritt frei – Kollekte erbeten


Freitag, 8.4., 19.30 Uhr, KIRCHENKINO im Gemeindehaus Kirchstr. 5:
„Mein Liebhaber, der Esel & Ich“ (Spielfilm, Frankreich 2020, 93 Minuten)
Die Grundschullehrerin Antoinette reist ihrem verheirateten Liebhaber hinterher, der mit seiner Familie eine Wandertour im französischen Zentralmassiv macht. Vor Ort leiht sie sich einen Esel als Begleiter, welcher sie anfangs völlig überfordert, bis sie dessen gelassenes Wesen angesichts ihres eigenen Nervenkostüms zu schätzen lernt. Eine französische Wanderkomödie mit tiefen Einsichten und schönen Aussichten.
In Frankreich ist die Komödie einer der Überraschungshits der Corona-Zeit.
Es gelten die aktuellen Coronaregeln! Eintritt frei – Kollekte erbeten

 


Freitag, 11.3., 19.30 Uhr, KIRCHENKINO im Gemeindehaus Kirchstr. 5:
„Ich, Daniel Blake” (Spielfilm, Regie: Ken Loach, GB/F/B 2016, 100 Min.,)
Der britische Kultregisseur Ken Loach erzählt in diesem Sozialdrama am Beispiel einer Familie in Newcastle über Leistungs­druck, Ausbeutung und Pflegenotstand, aber auch Nächstenliebe und Zusammenhalt. Damit wirft er einen präzisen Blick auf heutige Arbeitsbedingungen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und prangert in seiner typischen ironischen Art Missstände der „Modernen Welt“ an.
Für sein Drama über einen älteren Arbeitslosen erhielt der mittlerweile 85-jährige Ken Loach seine zweite Goldene Palme in Cannes. Unversöhnlich und mit bissigem Humor schildert er das britische Sozialhilfesystem als raffinierte Maschinerie von Ausgrenzung und Leistungskürzung.
Im Rahmen des Weltgebetstages aus England, Wales und Nordirland 2022.
Es gelten die aktuellen Coronaregeln! Eintritt frei – Kollekte erbeten

 


Freitag, 25.3., 19.30 Uhr, KIRCHENKINO im Gemeindehaus Kirchstr. 5:
„Pride” (Spielfilm, Regie: Matthew Warchus, England 2014, 120 Min.,)
Die sympathische Komödie "Pride" erzählt die Geschichte von streikenden Bergarbeitern, die unverhofft Unterstützung von schwulen und lesbischen Aktivisten aus London bekommt. Der grandios gespielte und brillant besetzte Film verbindet sozialen Realismus und Situationskomik zu einem hinreißenden Lehrstück über die Kraft von Toleranz und Solidarität. Die Geschichte über Witz und Courage in der konservativen Thatcher-Ära Englands der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts beruht auf einer wahren Begebenheit.
Mitreißend inszeniertes Brit-Movie im Stil von „Ganz oder gar nicht“!
Im Rahmen des Weltgebetstages aus England, Wales und Nordirland 2022.
Es gelten die aktuellen Coronaregeln! Eintritt frei – Kollekte erbeten

 


Freitag, 14.01., 19.30 Uhr, KIRCHENKINO im Gemeindehaus, Kirchstr. 5
„El olivo – der Olivenbaum“ (Spanien, 94 min.):

Als Kind verbrachte Alma viel Zeit mit ihrem Großvater, mit dem sie oft den uralten Olivenbaum in der Nähe des Familienanwesens besuchte. Mittlerweile wurde der alte Baum jedoch verkauft, entwurzelt und nach Deutschland verschifft, wo er als Symbol für Nachhaltigkeit im Foyer eines Düsseldorfer Energiekonzerns steht. Seither hat Almas Opa kein Wort mehr gesprochen. Um ihren Großvater wieder glücklich zu machen, heckt Alma einen Plan aus, das Familiengewächs wiederzubeschaffen.

 


 

Freitag, 28.01., 19.30 Uhr, KIRCHENKINO „Die Kunst der Nächstenliebe“ (Frankreich 2018, Drama/Komödie, 104 Min.)
Isabelle ist ein durch und durch selbstloser Mensch. Sie hilft anderen Menschen, vor allem Flüchtlingen und sozial Entrechteten, wo sie kann – ungeachtet aller familiärer und beruflicher Konflikte. Als sie auf die Idee kommt, ihre Schüler im Sozialzentrum auf Kosten des Staats zu einer Fahrschule zu schicken, droht ihr Engagement aus dem Ruder zu laufen. Eine Tragikomödie mit burlesken, melodramatischen und sarkastischen Momenten.

 


 

Freitag, 11.02., 19.30 Uhr, KIRCHENKINO: „Franziskus - Mann seines Wortes” (Dokumentarfilm, Deutschland 2018, R: Wim Wenders; 96 Min)
Dieser Film begleitet Papst Franziskus auf seinen Reisen rund um die Welt, unter anderem auch bei den Vereinten Nationen, im US-Kongress und in Jerusalem. Gleichzeitig beantwortet das Oberhaupt der katholischen Kirche Fragen zu global relevanten Themen. Dabei geht es beispielsweise um soziale Ungerechtigkeit, Umweltprobleme, Immigration, Wirtschaft und Glauben. Unablässig appelliert er an das Gemeinschaftsgefühl, das notwendig ist, um diese Probleme zu lösen. „Ein wunderbar inspirierendes und filmisch beeindruckendes Porträt eines charismatischen Glaubensmannes, der mit seinen Worten Menschen erreicht und berührt. Einerlei, ob sie selbst glauben oder nicht.“ (Deutsche Film- und Medienbewertung)
Es gelten die aktuellen Coronaregeln! Eintritt frei – Kollekte erbeten
 


 

Freitag, 25.2., 19.30 Uhr, KIRCHENKINO „Alles außer gewöhnlich” (Frankreich 2019, 110 Min., Komödie)
Bruno und Malik arbeiten schon seit 20 Jahren als Erzieher und Lehrer mit autistischen Jugendlichen aus Brennpunkten der Stadt. Daher ist ihr Alltag nicht gerade gewöhnlich. Die Teenager handeln oft außerhalb der gesellschaftlichen Normen und erhalten daher das Label ‚besonders komplex‘. Doch für Bruno und Malik sind sie Persönlichkeiten mit großem Potenzial, für die sie keine Mühe scheuen, alles zu geben und für sie einzusetzen.
„Ein sorgfältig recherchierter Film, der einen liebe- und respektvollen Blick auf alle Protagonisten wirft und dem es mit großer Wärme und Leichtigkeit gelingt, ein komplexes und gesellschaftlich hochrelevantes Thema zu erzählen. Dabei kommen Humor und das Lebens­bejahende nicht zu kurz, doch nie wird eine der Figuren vorgeführt oder ins Lächerliche gezogen.“ (Presse)
Es gelten die aktuellen Coronaregeln! Eintritt frei – Kollekte erbeten